Thomas Gottschalk über Silvester: Karinas alternative Idee zum Böller-Chaos

Bild von Thomas Gottschalk und Karina Mroß

Thomas Gottschalk (73) und Mike Krüger (72) bereiteten in ihrem Podcast den Jahreswechsel nach und diskutierten kritisch über die private Böllerei, an der sich von Jahr zu Jahr mehr Geister scheiden: Während die einen sich nicht vorstellen können, das alte Jahr anders als mit großem Getöse zu verabschieden, sind viele über Lärm, Dreck, Verletzte und über die Rücksichtslosigkeit gegenüber verängstigten Haus- und Wildtieren verärgert. So auch ‘Die Supernasen’.

Thomas Gottschalk mag Silvester ganz entspannt

“Ich habe viele Silvester auf Sylt verbracht und da ist Feuerwerk wegen der Reetdachhäuser verboten und das ist so angenehm und so gut… Das wünsche ich mir eigentlich für den Rest von Deutschland auch”, sagte Mike. Und auch Thomas spricht sich für einen ruhigeren Jahreswechsel aus. Seine Partnerin Karina hätte da eine gute Idee: “Karina, die ja immer kluge Vorschläge macht, hat gesagt, ‘Wieso macht nicht jede Stadt von sich aus ein Feuerwerk und da können dann alle kindlichen Gemüter – anstatt sich mit einer Wunderkerze auf den Balkon zu stellen – zugucken, wie die Lichtlein am Himmel zischen?’” sagte der TV-Veteran, der mit seiner Liebsten lieber ein schönes Feuerwerk anschaut statt selbst mit Raketen zu hantieren. “Und hoffen, dass Baden-Baden im Lichterglanz erstrahlt, aber wir hoffen nicht, dass der Nachbar die Böller in der Bierflasche abschießt und sich dabei den Arm abhaut.”

Mike Krüger denkt auch an die Polizisten

“Unsere Polizisten haben was anderes zu tun, als sich um abgeschossenes Feuerwerk zu kümmern an Silvester”, fügte Mike hinzu. Und er schwärmte vom Feuerwerk am Hamburger Hafen, das auch ohne das zusätzliche Geböllere zahlreicher Zuschauer*innen spektakulär sei. Aber ob die Einwürfe von Thomas und Mike die Böller-Freaks zum Umdenken bewegen können – das bleibt zu bezweifeln. Und so sehr sich Thomas Gottschalk sich mit seinem Podcast auch als Meinungsmacher sehen mag, andere hören eher böse Sprüche über Nachwuchsstars wie Leni Klum – “Fürs Modeln war Leni zu klein, aber für Unterhosen hat es gereicht” – und Shirin David, was nicht immer von Format zeugt.

Bild: FrankHoermann/SVEN SIMON/picture-alliance/Cover Images

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