Pink: Sie kämpft für Orcas

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Pink (38) hat sich mit einem eindringlichen Appell an SeaWorld gewandt.

Die Sängerin (‘Give me a Reason’) schickte eine Anfrage an den Meeres-Themenpark, dessen Vorstand diese Woche seine Jahreshauptversammlung abhält. Dabei sprach Pink im Namen der Tierschutzorganisation People for the Ethical Treatment of Animals [dt. Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren, kurz PETA].

“Als Mutter würde ich meine Kinder niemals irgendwohin mitnehmen, wo intelligente, sensible Tiere auf engstem Raum gefangen gehalten werden”, lautete ihre Nachricht. “Kinder sind leicht zu beeinflussen und das letzte, was ich ihnen beibringen möchte, ist, dass man jemanden unterdrücken und ausbeuten kann, nur weil er anders aussieht als wir.”

Dann beschuldigte sie die Betreiber von SeaWorld direkt: “Das ist genau das, was SeaWorld macht, wenn dort Tiere eingeschlossen werden, die in ihrer natürlichen Umgebung bis zu 140 Meilen am Tag schwimmen, ganz tief tauchen und sich in Gruppen organisieren, um Essen zu finden. Sie verständigen sich in ihren eigenen Dialekten und geben ihre kulturellen Eigenheiten weiter.”

Pink hatte aber auch schon eine Lösung parat und wollte gern Konkretes von den SeaWorld-Betreibern dazu hören: “Wann wird SeaWorld seine Orcas und andere Meeressäuger in Meeres-Schutzgebiete auswildern, um die Tiere und sich selbst zu retten?” Eine berechtigte Frage, denn PETA zufolge sind mindestens 40 Orcas in SeaWorld gestorben. “Einige der Tiere sind so unglücklich in Gefangenschaft, dass sie ihre eigenen Zähne brechen”, wusste Pink weiter zu berichten. Es bleibt zu hoffen, das ihr Appell gehört wird.

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