London Fashion Week Sommer 2014: Burberry, Christopher Kane & Tom Ford

Die Fashion Week London, die vom 13. bis 17.September 2013 stattfand ist anders – hier stehen Nachwuchsdesigner, außergewöhnliche Styles und verspielte Ideen im Vordergrund. In London sitzen die britischen It Girls in den Front Rows und sind styletechnisch unverkennbar vom Londoner Stil geprägt.

Die höchste Front Row It Girl Dichte gab es bei Burberry: Alexa Chung, Poppy Delevingne, Alexa Chung, Daisy Lowe, Pixie Geldof und Olivia Palermo. Alle Promi Damen wurden natürlich auch auf anderen Shows gesichtet und gehören zur Standard-Ausstattung einer Fashion Week.

Burberry
Bei Burberry wird es im Sommer soft. Sanfte Pastelltöne wie in Gelb, Blau, Violett und Mint oder auch stärkere Brauntöne dominieren die Sommer Kollektion für nächstes Jahr. Vereinzelt kommt zarte Spitze zum Einsatz aber auch Muster und Pailletten-Applikationen gibt es an verschiedenen Stücken zu sehen. Inspirieren lassen hat sich der Designer von den 50er- und frühen 60er-Jahre. Dies war die Zeit in denen Frauen es klassisch-damenhaft genauso wie niedlich-mädchenhaft liebten.

Vor allem der Pencilskirt und der Burberry Trenchcoat sind die neuen Key-Piece von Burberry. Neben dem Trenchcoat dürfen wir uns für nächsten Sommer auf Oversized-Kurzmäntel aus Wollfilz, herabfallende Schultern, Egg-Shape-Formen und offene Revers mit legerem Charakter, Kaschmir-Cardiganjacken von Burberry freuen.

Tom Ford
Tom Fords Sommer wird glamourös. Er zeigte im Rahmen seiner Fashion Show Pailletten, schweres Leder und sogar kleine Pelzjacken. Wie gemacht für einen kalten, verregneten Sommer in London. Ford hat die Modewelt der 90er Jahre revolutioniert. Als Chefdesigner von Gucci zeigte er sexy Mode, die an die 60er und 70 er Jahre angelehnt war. Während Helmut Lang und Jil Sander auf Minimalismus setzten.
Auch für seine Tom Ford Linie liebt er es, es so richtig krachen zu lassen. Zeigte Burberry eine schlichte pastellige Kollektion, setzt Tom Ford auf Glitzer und bestickte Stoffe. Midi- oder Bleistiftröcke sucht man bei ihm vergebens. Er designt lieber Mini-Längen, in denen die Damen viel Bein zeigen können.

Zu sehen gab es gefährlich kurze Paillettenkleider, Mini-Röcke aus braunem festen Leder, Netz-Oberteile, geschnürte Overknee-Boots und transparent-bestickte Maxikleider. Dazu gesellten sich weite Anzugshosen zu kurzen Pelzjacken, die zum regelmäßigen Bestandteil seiner Kollektionen gehören.
Er hat mit seiner Frühjahr/Sommer Kollektion 2014 gezeigt, dass er gerne ein Designer ist, der gegen den Strom schwimmen. Das braucht die Modewelt.

Christopher Kane
Glänzende Muster, Pastellfarben, fluoreszierende Prints und edle Stoffe plus tropfenförmige Cut-outs – Christopher Kane bewies mal wieder allen, dass er zu den wichtigsten Londoner Designer gehört.
Er lässt zum Sommer 2014 Blumen frisch, neu und sehr modern aussehen. Der Schotte sieht seine Art Blumen zu verarbeiten als ein modisches Experiment an. Herausgekommen sind florale Diagramme auf Sweatshirts, Tops und Röcken, Blätter-Cut-Outs auf Kleidern, Anzügen und Pullis. Ob Butterblumen, Orchideen oder Nelken – jede Blumenart wird vom Designer inszeniert – auch gerne als Kristall-Ornamente, die Brosche oder Bordüre eine ganze Menge Glamour versprühen.

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