Clemens Schick: “Die Filmbranche wird auf den Kopf gestellt”

Bild von Clemens Schick

Clemens Schick (46) findet, dass Filme auf der ganzen Welt eine gemeinsame Sprache sprechen.

Nicht nur für deutsche Produktionen, sondern auch international steht der Schauspieler Clemens Schick erfolgreich vor der Kamera. Unter anderem war er 2006 in einer Nebenrolle in ‘James Bond 007: Casino Royale’ zu sehen, zugleich bleibt er dem deutschen Film und den Theaterbühnen treu.

Am Rande des Produzentenfests in Berlin [7.Juni] sprach Schick im ‘Cover Media’-Interview nun über seine vielseitigen Erfahrungen in der Branche und welche Veränderungen er in den letzten Jahren beobachten konnte.

“Ich arbeite immer wieder im Ausland, aber jetzt kommt das Ausland auch vermehrt nach Deutschland und produziert hier”, erklärte der 46-Jährige über den Wandel im Business. Denn wie er selbst im Laufe seiner Karriere bemerkte, würden die vermeintlichen Grenzen der Produktionen verschiedener Länder mittlerweile vermischt werden – auch dank Streaming-Diensten, die Filmen und Serien fernab von Hollywood eine weltweite Plattform bieten. “Zurzeit wird da einiges auf den Kopf gestellt und das sehe ich sehr positiv. Wir sollten aufwachen und die Chance nutzen”, lautet Schicks Appell an die deutsche Filmbranche.

Der gebürtige Tübinger geht in seiner Kunst auf, will sich nicht auf einen Bereich der Schauspielerei festlegen und probiert gerne Neues aus – egal ob in Deutschland oder im Rest der Welt. Denn wie Clemens Schick bemerkte: “Am Ende ist der Film eine gemeinsame, internationale Sprache. Man hat eine Kamera, man hat einen Regisseur, Schauspieler, man erzählt eine Geschichte.”

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