Berlin Fashion Week: Marina Hoermanseder, Augustin Teboul & Perret Schaad

 Es ist wieder Fashion Week in Berlin und das Modepublikum bestehend aus Redakteuren, Einkäufern, Stars und Bloggern hat sich in Berlin versammelt um die neuen Sommer/Frühjahrs Kollektionen 2017 der deutschen Designer anzusehen. Die Front Rows sind auch in Berlins stets hochkarätig besetzt.

Wir stellen euch die neuen Kollektionen für Sommer/Frühjahr 2017 von Marina Hoermanseder, Augustin Teboul und Perret Schaad vor.

Marina Hoermanseder
Designerin Marina Hoermanseder weiß wie man eine Fashion Show inszeniert und so liefen ihre Models nicht einfach über irgendeinen Runway sondern in einem Set, das einem Labyrinth glich und zwar im Garten des Kronprinzenpalais. Das Motto ihrer Frühjahr/Sommer Kollektion ist die Côte d’Azur. Zu sehen gab es mädchenhafte Schnitte mit maritimen Mustern und Stoffen. Außerdem ließ sich die Designerin von der “Crystal Skin”-Krankheit inspirieren auch Schmetterlingskinder genannt. So sieht man an ihren Entwürfen Schmetterlinge aus gestanztem Leder und aufgesetzte Kristallsteine.

 Perret Schaad
Johanna Perret und Tutia Schaad haben keine Laufsteg Show gezeigt dafür aber eine Filmvorführung. In der Hauptrolle: Hannah Herzsprung. Sie soll die Frau verkörpern für die Perret Schaad designt: Stark, modern und cool. Zu sehen gab es in dem 3D Film kompakte Styles mit grafischen Strukturen und sommerlichen Formen und Nuancen. Modernität, Praktikabilität, Originalität und Qualität stehen bei den beiden im Fokus. Außerdem gestalten die beiden in dieser Saison Kostüme für das Theaterstück ‘Hot Pepper’ vom japanischen Regisseurs Toshiki Okada an den Münchner Kammerspielen. Und wollen damit neue Wege gehen.  Augustin Teboul
Augustin Teboul hat schon viele Kollektion im Rahmen der Berlin Fashion Week gezeigt. Für den nächsten Sommer setzen die beiden auf Glitzer gepaart mit geometrischen Formen, kurze Kleider, übergroße Pailletten, runde Ausstanzungen und die typische Netzstoffe. Auch ihre düstere Ader kam nicht zu kurz: knapp geschnittene Lederbodies mit kleinen Rüschen zu Newsboy-Caps. Alles in allem sehr ästhetisch.

Wataru Tominaga
Nachwuchsdesigner Wataru Tominaga gewann den „Première Vision Grand Prix“ des Hyères-Festivals – der Startschuss in seine Design Karriere. Sein Ansatz: Styles zu entwerfen, die Männer wie Frauen tragen können und gemeinsam untereinander tauschen können. Daher denkt er stets unisex beim Designen.

So zeigte er Kimonos, die uns an Kurzarmblusen erinnern, die weit geschnitten sind und mit Obi-Gürtel auf Taille geformt werden. Das Highlight seiner Kollektion: Ein Strickkleid mit rotem Rock und breiten Trägern über eine Bluse mit kurzen Oversize-Ärmeln.

Bildrechte: © Mercedes-Benz Fashion

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